Ein kleiner Überblick

Einleitung

Alle Wege führen nach Rom. Ein Sprichwort, das schon in der Antike bekannt war.

Das Straßennetz war seit jeher ein wichtiger Bestandteil jeder Zivilisation. Wie sonst sollte man ein Reich verwalten, das über die eigenen Stadtgrenzen hinaus reicht? Ein Großteil der Straßennetze basiert noch auf den alten Wegenetzen der Römer, Perser oder im Fall von Südamerika, den Azteken und anderen frühen Imperien. Daher wird das Straßennetz oft als Merkmal von Imperien angesehen.

Was ist Straßenverkehr?

Straßenverkehr im allgemeinsten Sinne des Begriffs bezeichnet jede Art von Transport auf Straßen. Der Verkehr lässt sich dabei grob in den Bereich Güter- und Personentransport einteilen. Dabei sorgen in verschiedenen Ländern Sicherheitsvorschriften und Zulassungsanforderungen für eine Trennung der beiden Bereiche. So gilt zum Beispiel auf deutschen Autobahnen für LKWs das Rechtsfahrgebot. Ebenfalls gibt es in verschiedenen Unternehmen und Firmen extra Bereiche und Wege, die nur für Transport zugelassen sind. Gleichzeitig gibt es spezielle Wege für Radfahrer, und der Bürgersteig ist selbstverständlich für Autofahrer gesperrt.

Das Straßennetz lässt sich in der Regel zu Fuß, auf dem Fahrrad, im Auto oder LKW oder mit Tieren wie Pferden oder manchmal auch Ochsen benutzen.

Beförderung von Gütern wird meistens von Speditionen durchgeführt, wohingegen der Personenverkehr entweder durch private Fahrer oder durch öffentlichen Nahverkehr passiert.

Zu den allgemein definierten Merkmalen moderner Straßen gehören definierte Fahrspuren und Beschilderungen. Es gibt verschiedene Straßenklassen, von zweispurigen Ortsstraßen mit Kreuzungen bis hin zu Autobahnen mit kontrolliertem Zugang, die alle kreuzungstechnisch getrennt sind.

Die Art des Güterkraftverkehrs hängt neben dem Entwicklungsgrad der lokalen Infrastruktur von der Entfernung, die die Güter auf der Straße transportiert werden, von Gewicht und Volumen einer einzelnen Sendung und der Art der beförderten Güter ab. Für kurze Strecken und leichte, kleine Sendungen kann ein Lieferwagen oder Pickup-LKW verwendet werden. Für große Sendungen, auch bei weniger als einer vollen Ladung, ist ein LKW besser geeignet. In einigen Ländern wird die Ladung auf der Straße in Pferdekutschen, Eselskarren oder anderen nicht motorisierten Verkehrsmitteln transportiert. Lieferdienste werden manchmal als eine separate Kategorie vom Güterverkehr betrachtet. Fast Food wird vielerorts auf der Straße mit verschiedenen Fahrzeugen transportiert. Für die innerstädtische Zustellung von Kleinpaketen und Dokumenten sind Fahrradkuriere weit verbreitet.

Menschen werden auf der Straße transportiert. Spezielle Formen des Individualverkehrs auf der Straße, wie zum Beispiel Fahrradrikschas, können auch lokal verfügbar sein. Es gibt auch spezielle Straßenverkehrsmittel für besondere Situationen, wie beispielsweise Krankenwagen, Feuerwehr und Polizei.

Moderne Fahrbahnen bestehen vor allem aus Asphalt oder Beton. Asphalt ist bekannt als flexibler Belag, der unter dem Druck des Verkehrs langsam „fließt“. Beton ist eine starre Fahrbahn, die höhere Lasten aufnehmen kann, aber teurer ist und eine sorgfältigere Vorbereitung des Untergrundes erfordert. Im Allgemeinen werden also Hauptstraßen aus Beton und Ortsstraßen aus Asphalt gebaut. Betonstraßen werden oft mit einer dünnen Asphaltschicht bedeckt, um eine Verschleißschicht zu erzeugen.

Die Belagstechnologie befindet sich noch in der Entwicklung, wenn auch in nicht leicht erkennbaren Schritten. So machen beispielsweise chemische Zusätze im Belagmix den Belag wetterbeständiger, Rillen und andere Oberflächenbehandlungen verbessern die Rutsch- und Wasserplanungsbeständigkeit, und Fugendichtungen, die früher einmal geteert waren, bestehen heute aus pflegeleichtem Neopren.

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